Wenn die Temperaturen steigen, greift man automatisch zu gekühlten Getränken oder dem Lieblingseis. Eine warme Suppe oder ein Curry stehen bei 30 Grad meist nicht ganz oben auf der Liste.
Trotzdem fällt mir immer wieder auf: In vielen warmen Regionen der Welt gehören warme Mahlzeiten ganz selbstverständlich zum Alltag – selbst bei hohen Temperaturen.
Ob Dal-Gerichte in Indien, Nudelsuppen in Vietnam oder Currys in vielen Teilen Asiens, warm gegessen wird dort das ganze Jahr über.
Aber wie konnten sich warme Gerichte trotz hoher Temperaturen in solchen Ländern überhaupt durchsetzen?
Je kälter, desto besser?
An heißen Tagen erscheint ein eisgekühltes Getränk oder eine kalte Mahlzeit oft besonders verlockend. Auch wenn diese kurzfristig Abkühlung schaffen können, muss alles, was wir essen oder trinken, auf Körpertemperatur gebracht werden. Das bedeutet zusätzliche Arbeit für den Körper und kann den Magen reizen.
Aber aufgepasst: auch sehr heiße Gerichte können im Sommer belasten.
Die Lösung liegt deswegen wie so oft dazwischen: lauwarme Mahlzeiten und Getränke sind für viele Menschen im Sommer bekömmlicher, besonders wenn der Kreislauf durch die Hitze ohnehin gefordert ist.
Deshalb muss es an heißen Tagen nicht immer eiskalt sein. Auch eine warme Mahlzeit kann angenehm, leicht und erfrischend wirken.
Das braucht der Körper bei Hitze wirklich
Wenn die Temperaturen steigen, verändert sich häufig auch unser Essverhalten: Der Appetit nimmt ab, gleichzeitig verlieren wir durch das Schwitzen mehr Flüssigkeit und Elektrolyte.
Für eine gesunde Ernährung bei Hitze empfehlen Ernährungsexperten vor allem leichte, wasserreiche und gut verdauliche Lebensmittel. Pflanzenbasierte Gerichte aus Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Kräutern und Vollkornprodukten liefern wichtige Nährstoffe, ohne den Körper unnötig zu belasten. Auch etwas mehr Salz darf es sein, da dieses an warmen Tagen vermehrt ausgeschwitzt wird.
Schwere und sehr fettige Mahlzeiten liegen dagegen oft länger im Magen. Wie auch bei sehr kalten Gerichten muss der Körper dann mehr Energie für die Verdauung aufbringen, wodurch zusätzlich Wärme entsteht – und genau das gilt es schließlich zu vermeiden.
Die Sommer-Checkliste: Ist dein Essen hitzetauglich?
Um herauszufinden, ob dein Essen bei sommerlichen Temperaturen vorteilhaft ist, helfen diese fünf Fragen:
- Ist mein Essen weder zu heiß noch eiskalt?
- Versorgt mein Essen mich mit genug Mineral- und Nährstoffen?
- Ist mein Essen leicht und gut verdaulich?
- Versorgt mein Essen mich zusätzlich mit Flüssigkeit, statt sie mir zu entziehen?
- Optional: Sind die Zutaten möglichst pflanzlich und haltbar?
Pflanzliche Ernährung trifft Convenience-Produkte
Gerade im Sommer sind pflanzliche, haltbare Lebensmittel eine praktische Wahl: Sie müssen oft weniger aufwendig gekühlt werden als tierische Produkte, lassen sich unkompliziert lagern und sind ideal, wenn es schnell gehen muss oder man nicht lange in der heißen Küche stehen möchte.
Genau darauf setzen wir bei Miss Mineva's. Unsere veganen Cups und Suppen bestehen aus naturbelassenen Zutaten wie Hülsenfrüchten, Gemüse und Kräutern. Sie sind ballaststoffreich, High Protein, liefern wichtige Mineralstoffe und sind dank der Fermentation besonders gut verdaulich. Dabei verwenden wir bewusst keinen Industriezucker, keine Aromen und keine Konservierungs- oder Zusatzstoffe.
So entstehen gesunde, schnelle Mahlzeiten, die unkompliziert zuzubereiten sind und nicht nur im Winter, sondern auch an warmen Sommertagen eine leckere und ausgewogene Wahl sein können.